Urlaubsantrag leicht gemacht

Ab in den … Urlaubsantrag!

Ausgiebige Wanderungen in den Alpen. Sanfte Brise an der Nord- oder Ostsee. Erfrischende Badetage am Strand. Erlebnisreiche Ausflüge auf einer Safari. Jeder hat seine eigene Vorstellung vom perfekten Urlaub. Allen gleich: Sie müssen buchen.

Buchungsportal öffnen, Daten eingeben, Zahlung vereinbaren. Schwups, die Buchungsbestätigung liegt in Ihrem E-Mail-Eingang und ist in der App hinterlegt. Die viel größere Herausforderung dabei ist doch eigentlich die Beantragung des Urlaubs auf der Arbeit. Ach, wenn doch nur alles so einfach wäre …

Sonnige Alm statt anstrengendem Urlaubsantrag

Es ist dieser schreckliche Zettel, der den ersten Schritt in Richtung erholsamer Urlaub zum Horror macht. Das Dokument zum Urlaubsantrag lauert bedrohlich auf dem Laufwerk. Welcher Ordner? Schwer zu merken, schließlich benötigen Sie das Dokument nicht täglich. Einmal gefunden geht es ans Drucken. Strg + P, das geht immer und immer schnell. Sie hören, wie der Drucker anfängt zu arbeiten. Ruckel, zuckel, juhu. Schnell hinlaufen und den Antrag abholen. Sie heben ihn aus dem Gerät und werfen einen Blick darauf. Doch, wo sind die Buchstaben? Schock. Das Papier ist schneeweiß. Klassischer Fall von: Patrone leer. Typisch, das erwischt immer Sie. Wir alle wissen, dass Drucker störrisch sein können (gesteigert einzig und allein von Scannern), aber dieses Modell treibt es auf die Spitze: Mit vereinter Kraft der Kollegin vom Empfang ist das Gerät endlich geöffnet, die alte Patrone mit Ach und Krach herausgenommen und die neue eingesetzt. Dass Ihr Hemd nun schwarze Tintenflecken hat, ist mehr ein Kollateralschaden, den man nun mal in Kauf nehmen muss. „Was soll´s, Hauptsache Urlaub und Batik ist ja immer irgendwie angesagt.“

Schwarz auf Weiß

Also, weiter geht’s. Händisch und in Druckbuchstaben mit schwarzem Kugelschreiber müssen Sie nun Feld für Feld ausfüllen. Name, Mitarbeiternummer, Zeitraum und die zusammenkommenden Tage, Vertretung, und, und, und. Nun ja, was sein muss, muss sein und nach einer gefühlten Ewigkeit halten Sie ihn in der Hand: Ihren ausgefüllten Urlaubsantrag.

Der nächste Schritt besteht darin, die Unterschrift Ihrer Vertretung einzuholen. Eigentlich ganz einfach. Los geht´s ins Nachbarbüro, wo Sie Ihrer Kollegin das Dokument ganz stolz präsentieren. Bis diese sie entschuldigend anschaut und sagt: „Da kann ich dich nicht vertreten.“

Namen durchstreichen und einen anderen eintragen? Von wegen. Ein offensichtlich geänderter Urlaubsantrag, zum Beispiel mit Tip-Ex, wird nicht genehmigt. Also von Neuem.

Neu statt geändert

Nach einer weiteren gefühlten Ewigkeit haben Sie nun auch die Unterschrift des alternativen Vertreters in der Hand und gehen zu Ihrem Chef. Lässig und souverän drücken Sie ihm das Dokument in die Hand mit der Bitte, gleich die Genehmigung zu erteilen. Denn dann können Sie Ihn buchen – Ihren Traumurlaub. Sommer, Sonne, Strand und Meer. Oder doch besser der Alpentraum in den Bergen? Geistig sitzen Sie schon im Liegestuhl. „Ein Glück geht die Buchung an sich einfacher, als Urlaub einzureichen“, denken Sie noch, als Ihr Chef Sie groß anschaut und sagt: „Das tut mir jetzt leid, aber so viele Urlaubstage hast du doch gar nicht mehr. Den Antrag musst du neu ausfüllen.“

Drucker besiegen. Druckbuchstaben. Vertreter ansprechen. Sie wissen, was nun kommt.

„Was wäre es schön, wenn Urlaubsanträge genauso simpel und schnell eingereicht werden könnten, wie die Buchung des Urlaubs an sich erfolgt…“

Buchen Sie Ihren Urlaubsantrag wie den Urlaub selbst

Ein digitaler Workflow macht es möglich: Mindestens genauso schnell wie Sie die Buchungsapp auf dem Handy oder im Browser aufrufen, sind Sie beispielsweise per Shortcut im Urlaubsantrag. Ebenso ähnlich wie in der App geben feste Felder genau vor, welche Informationen Sie einfügen müssen. Vertippt? Kein Problem. Einfach löschen und neu eingeben. Zu viele Urlaustage beantragt? Geht nicht, denn der Workflow prüft automatisch Ihr Kontingent. Antrag abgeschickt und der Vertreter kann nicht? Macht gar nichts, Sie wählen einfach einen anderen Kollegen über das Drop-down-Menü. Sie freuen sich, Ihr Chef auch, denn er muss keine großen Augen mehr machen. Eine traurige Nachricht gibt es aber: Den Drucker werden Sie ab sofort seltener besuchen …

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Der Autor

Kein Komma zu viel, kein Satzzeichen zu wenig: Katharina Keil schafft es, eigentlich komplexe Themen auf einfache und verständliche Sätze herunterzubrechen. Ihre Texte enthalten alles, was man sich von einer guten Content Marketing Managerin wünscht: Spannende Geschichten, gespickt mit dem nötigen Fachwissen, ansprechende Beispiele und Metaphern sowie vor allem eins: Mehrwert für den Leser. 

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