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So etablieren Sie eine Kultur für Qualität in der Konsum­güter­industrie

Die Rolle integrierter Business IT bei sich wandelnden Anforderungen von Behörden und Industrie

Heute legen wir Ihnen einen Webcast zur integrierten Qualitätssicherung ans Herz, der am 19.11.2014 in englischer Sprache aufgenommen wurde. Gerade für Zulieferer von Nahrungsmitteln und Inhaltsstoffen in die USA gibt Jonathan Gross von der Beratungsfirma Pemeco interessante Hinweise, was sich beim Food Safety Modernization Act (FSMA) und beim HACCP-Konzept in den letzten Jahren geändert hat. Das betrifft unter anderem die jetzt verpflichtenden Lieferantenaudits.

Rückrufaktionen und deren enorme Kosten

Des Weiteren stellt er heraus, welche enormen Kosten eine Rückrufaktion bewirken, ganz abgesehen vom Imageschaden und Umsatzeinbrüchen. Laut Gross haben 46% der US-Nahrungsmittelunternehmen keine vollständige Chargenrückverfolgung. Ähnliches lässt sich auch für den deutschen Mittelstand belegen.

Herausforderungen durch FSMA, IFS und HACCP

Schließlich erläutert Jonathan Gross, wie mittelständische Unternehmen mit ihren begrenzten Ressourcen am besten auf die Herausforderungen durch FSMA, IFS und HACCP reagieren. Er befördert die Erkenntnis, dass Qualität die gesamte Wertschöpfungskette betrifft und ein proaktives Qualitätsmanagement das ganze Unternehmen. Er schlägt allen Unternehmen vor, über einen mehrjährigen Plan die Veränderungen in der Organisation, in den Prozessen und in der IT behutsam anzugehen. Das Ziel muss aber ein vollständig in der Wertschöpfung vernetztes Qualitätswesen sein.

Konkret sind seine drei wichtigsten Ratschläge:

  • Etablieren Sie eine effektive Organisationsstruktur mit flachen Hierarchien und gut ausgebildeten Mitarbeitern.
  • Definieren Sie durchgängige Prozesse und beziehen Sie die verwendeten Applikationen mit ein.
  • Nutzen Sie Dashboards und Workflows, um Qualitäts-Trends frühzeitig zu erkennen und Fehler sofort zu beheben.

Kunden-Beispiele aus der Nahrungsmittelindustrie

Katy Schiele von Microsoft zeigt im Anschluss anhand von zwei Kunden-Beispielen aus der Nahrungsmittelindustrie, wie Microsoft Dynamics mit den Branchenerweiterungen eine schnellere Übersicht und ein besseres, proaktives Risikomanagement ermöglicht.

Deutsche Beispiele für gelebte Qualität:

Die Gustav Heess Gruppe, ein Hersteller und Händler hochwertigster Öle für die Pharma-, Kosmetik-, Nahrungsmittel- und Chemieindustrie hat sich zum Ziel gesetzt, ein umfassendes Qualitätsmanagement zu leben. Dazu gehört auch die medienbruchfreie durchgängige Informationslogistik. Früher waren Qualitätskontrolle, Finanzbuchhaltung und Warenwirtschaft in getrennten Systemen geführt: Mit Microsoft Dynamics NAV fasste Gustav Heess alle Geschäftsprozesse in einem ERP-System zusammen. Sehen Sie sich das ganze Anwenderbeispiel Gustav Hees an.

Desgleichen verfügt Josera, Futtermittelhersteller, über eine nachgewiesene Null-Fehler-Quote. Qualität ist der rote Faden, der sich durch die gesamte Geschichte von Josera und über die gesamte Wertschöpfungskette zieht. Beim Wareneingang werden die Rohstoffe vollständig auf Qualität und Beschaffenheit geprüft, bevor sie in die Silos abgefüllt werden. Neben den Schnelltests werden die mikrobiellen Untersuchungen durchgeführt. Durch die durchgängige Chargenverfolgung lässt sich so auch die produzierte Tiernahrung im Lager noch sperren, falls tatsächlich im Labor eine Verunreinigung gefunden werden sollte. Eine stichprobenbezogene In-Prozess-Kontrolle sichert den internen Verarbeitungsprozess ab. Die „0“-Fehler-Güte bestätigt die DLG bei einer Kontrolle zuletzt 2010 und beweist hier den hohen Standard des Qualitätsmanagements.

Building a Culture of Quality in Food and Beverage Manufacturing (PDF)

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