Laptop, Notizbuch und Tasse

365 Tage und noch viele weitere im…

Home·of·fice, Home-Office

/ˈhoʊm|ɔfɪs/

Substantiv, Neutrum [das]

  1. [mit moderner Kommunikationstechnik ausgestattetes] Büro im eigenen Wohnhaus

Fazit: 1 Jahr Home-Office

Morgens verschlafen, bewaffnet mit einer Tasse Kaffee den Laptop aufklappen, in Hemd und Jogginghose an Meetings teilnehmen, ortsunabhängiges Arbeiten oder nebenbei den Haushalt machen. Wir alle kennen diese Home-Office-Klischees und ja, wir müssen uns eingestehen, dass diese Vorurteile auch meist einen Funken Wahrheit beinhalten.

Dass uns die Pandemie nach nun über einem Jahr immer noch relativ fest im Griff hat, hätten wir uns damals nicht vorstellen können. Mittlerweile haben wir uns jedoch an die neuen Arbeitsweisen angepasst und sie funktionieren besser als erwartet.

Doch wie wird sich das Arbeiten in den kommenden Monaten und Jahren entwickeln? Und was bleibt momentan auf der Strecke?

Arbeiten im Home-Office: Fluch oder Segen

Fakt ist, dass nicht alle das Privileg einer guten IT-Infrastruktur haben, wie wir bei der YAVEON. Eine Umfrage der Universität Konstanz legt die noch vorhandenen Optimierungspotenziale seitens der Arbeitgeber/innen offen:

So wurden weniger als die Hälfte der Befragten weder gefragt, ob sie das Arbeiten im Home-Office vorziehen, noch haben sie eine vollständige IT-Ausstattung zum Arbeiten von zu Hause erhalten. Beim Thema Produktivität bestehen gespaltene Meinungen bei Arbeitnehmer/innen und Arbeitgeber/innen. Jene Arbeitnehmer/innen, die nach einer längeren Home-Office-Phase wieder den Schritt ins Büro wagen, stufen ihre Produktivität niedriger ein und klagen diesbezüglich über Zustände emotionaler Erschöpfung, als jene, die weiterhin von zuhause arbeiten.

Viele Beschäftigte, die seit Anfang der Pandemie im Home-Office sitzen, klagen allerdings über physische sowie psychische Belastungen. Durch die Verschmelzung des Beruflichen und des Privaten sehnen sich die meisten nach Abwechslung in deren Tagesgestaltung. Neben stressbedingter Müdigkeit, Schlafstörungen oder gereizten Nerven warnen Experten vor allem bei Singles vor der Vereinsamung durch das Arbeiten von zu Hause.

Was im Home-Office de facto fehlt, sind die zufälligen Begegnungen, wie beispielsweise bei uns während einer Partie Billard oder auch während einer Kaffeepause. Am Kaffeeautomaten werden nicht nur Kontakte geknüpft, es ergeben sich auch neue Impulse, Ideen sowie Lösungsansätze, auf die man sonst nie gekommen wäre.

Trotz virtueller Kaffeepausen und mehrheitlichem E-Mail-Kontakt unter Kolleg/innen führte das Büro im eigenen Wohnhaus, aufgrund geringerer Krankheits- und Fehlzeiten, in den meisten Fällen zu einem Produktivitätsanstieg. Zudem schätzen ungefähr 75 % die dazugewonnene Freizeit, die aus dem Wegfall des täglichen Pendelwegs resultiert.

Die Zukunft gehört der hybriden Arbeit

Wir könnten wahrscheinlich viele weitere Vor- und Nachteile des Home-Office-Konzepts aufführen. Das wichtigste jedoch ist, die richtigen Schlüsse aus dem vergangenen Jahr zu ziehen, und diese auf unsere zukünftigen Arbeitsweisen anzuwenden.

Da die Produktivität in der Wissenschaft nur schwer messbar ist und die präferierten Arbeitsweisen von Arbeitnehmer/innen sowie Arbeitgeber/innen unterschiedlich sind, plädieren viele für ein hybrides Arbeitsmodell.

Dies mag zunächst wie eine weitere Bezeichnung für eine flexibilisierte Arbeitsgestaltung klingen, weist aber klare Abgrenzungen auf. Bei der hybriden Arbeit erhalten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Wahl, wann und im Speziellen von wo aus sie am besten arbeiten. So lassen sich Berufs- und Privatleben durch mehr Autonomie bezüglich der Arbeitszeiten und-plätze flexibler in Einklang miteinander bringen.

Für diese Art des Arbeitens sind Kommunikation und Vertrauen essenziell!

FEEDBACK, KOMMUNIKATION und VERTRAUEN werden bei uns in der YAVEON großgeschrieben. In unserem wöchentlichen Stand-Up-Call werden alle Neuigkeiten transparent an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommuniziert. Viele nehmen an diesem mit Kamera teil, sodass der Austausch auf einer persönlicheren Ebene geschieht.  Anschließend hat jeder die Möglichkeit, sein ehrliches Feedback anzubringen und Sorgen sowie Wünsche zu äußern.

Eine gute Unternehmenskultur ist hierbei der Schlüssel zu allem!

Fazit

Genau das ist es, was den Alltag im Home-Office schlussendlich wieder angenehmer gestaltet. Die Vorfreude auf baldige wenn auch nur teilweise Rückkehr ins Büro mit hoffentlich vielen Kaffeepausen, die selbstverständlich alle nachgeholt werden müssen.

Wie geht Ihr Unternehmen mit der derzeitigen Situation um und wie gestalten Sie Ihren Home-Office-Alltag? Welches Arbeitsmodell ist bei Ihnen zukünftig geplant? Wir freuen uns über Tipps & Tricks sowie eine aufschlussreiche Diskussion in den Kommentaren.

Der Autor

„Nur der Werkstudent?“ Von wegen: Dominik Brunner weiß genau, wie Software und die mit ihr verbundenen Möglichkeiten den Alltag erleichtern können. Seine besondere Gabe: Dominik weiß ganz genau, wie er genau diese Informationen vermitteln kann.

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