Kommunikation? Ein Leitfaden.

Funktionierende Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg – ein Leitfaden

„Wir können nicht nicht kommunizieren.“ Vielleicht kennen Sie dieses Statement von Paul Watzlawick und falls nicht, macht das auch nichts. Denken Sie einfach kurz über folgendes nach: Sie und Ihr Gegenüber sitzen an einem Tisch und sagen – nichts. Keine Kommunikation? Doch – nur eben nicht verbal. Mit dem Blick in Ihren Augen, Gestik und Mimik drücken Sie dennoch etwas aus. Sie kommunizieren, ohne etwas zu sagen und genau das macht funktionierende Kommunikation aus: Sie läuft auf verschiedenen Ebenen.

Warum ist Kommunikation wichtig?

Ganz egal in welchem Lebensbereich, Kommunikation ist das A und O, denn sie ermöglicht es, dass zwischen einem Sender und einem Empfänger Informationen ausgetauscht werden. Blicken wir auf ein Unternehmen: Nur dank Kommunikation können Prozesse vorangetrieben werden, unabhängig davon, ob innerhalb einer oder zwischen verschiedenen Abteilungen.

Ein ganz einfaches Beispiel: Sie haben im Büro die letzte Packung Kaffeebohnen geöffnet.  Geben Sie diese Information nun nicht an die Stelle weiter, die für die Kaffeebestellung zuständig ist oder kümmern sich selbst darum, wird es bald keinen Kaffee mehr geben. Was passiert? Ihr Kollege, der montags bereits um 7 Uhr mit der Arbeit beginnt, betritt nach dem Wochenende das Büro und findet: eine leere Kaffeemaschine.

Was das – besonders an einem Montagmorgen um 7 Uhr – bedeuten kann, wissen Sie sicher selbst ;-).

Ja, das Beispiel ist sehr generisch und drückt sicher nicht die wirklichen Herausforderungen im Unternehmensalltag aus. Aber es zeigt, was Kommunikation schafft und nicht vorhandene oder falsche Kommunikation verursachen kann: Denn geht es statt um Kaffee um eine eingehende Rechnung, sieht die Lage gleich anders aus.

Kommunikation ist Typsache

Wie also funktioniert gute Kommunikation?

Wie Sie kommunizieren, ist sicherlich Typsache. Unabhängig von der eigenen Art und Weise, Informationen weiterzugeben und aufzunehmen, haben wir einige Tipps für Sie:

1

Seien Sie freundlich

Dazu gibt es eigentlich gar nicht mehr zu sagen. Ein freundliches Miteinander ist das A und O, um gut und gerne miteinander arbeiten zu können.

2

Seien Sie ehrlich.

Achtung, freundlich zu sein bedeutet nicht, nicht seine eigene Meinung zu vertreten. Sprechen Sie aus, was Sie denken – nur eben auf einer fairen Ebene.

3

Kommunizieren Sie klar und deutlich.

Lange Erklärungen können verwirren. Reduzieren Sie die Informationen, die Sie weitergeben wollen, auf die Kernthemen. Was? Warum? Wann? Wer? Die sogenannten W-Fragen helfen weiter.

4

Fragen Sie nach Feedback.

Ob Ihre Informationen für Ihr Gegenüber hilfreich sind, finden Sie am besten heraus, indem Sie nachfragen. So lernen Sie, wie Sie Ihre Message zielgerichtet zum Empfänger bringen.

5

Lernen Sie aus Fehlern.

Zu spät kommuniziert oder ein Missverständnis ausgelöst? Wir sind alle nur Menschen, Fehler passieren. Wichtig ist, daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen.

6

Seien Sie offen.

Ihr Kollege kommuniziert anders als Sie? Sicher, es kann sein, dass Ihnen Ihre Art lieber ist – umgekehrt ist das aber bestimmt genauso. Wir sind alle verschieden und nicht jeder liegt automatisch auf einer Wellenlänge. Wichtig dabei ist, sachlich zu bleiben und dem anderen gegenüber ein offenes Ohr zu haben. Wenn Sie Ihre Bedenken direkt ansprechen und fair begründen, finden Sie sicherlich einen geeigneten Kompromiss.

Was machen, wenn es nicht klappt?

Sie kommen mit einer anderen Abteilung einfach auf keinen grünen Kommunikationszweig? Die Fronten verhärten sich? Denken Sie an Tipp 6 des letzten Abschnitts: Seien Sie offen. Und wenn Sie trotz allem nicht weiter kommen, fragen Sie nach Unterstützung. Eine neutrale Person kann helfen, schwierige Situationen in den Griff zu bekommen. Wie eine Art Mediator kann der- oder diejenige die Missverständnisse moderieren und eine neutrale Basis bieten. Einmal geklärt, wird die Kommunikation sicher besser laufen.

Das Geheimnis von Kommunikation

Das Geheimnis von Kommunikation ist einfach: Kommunizieren Sie. Wir alle werden Stück für Stück besser in dem, was wir regelmäßig tun. Weil sich auch die Kommunikationswege immer wieder verändern, sind Sie gezwungen, sich anzupassen. Denken Sie nur ungefähr ein Jahr zurück: Kontaktbeschränkungen und Homeoffice haben uns alle in eine ähnliche Situation gebracht: Abstimmung (privat wie beruflich) erfolgt hauptsächlich remote.

Dabei kann Vieles schief gehen: Ergebnisloses Hin- und Herschreiben einer Mail nach der anderen kostet Zeit und bringt keinen Erfolg. Neue Kontakte remote kennenlernen, ohne sich dabei über die Kamera gegenseitig in die Augen zu schauen, erschwert, dass schnell eine persönliche Bindung entsteht. Fehlendes Verständnis für Störungen im Hintergrund – sei es die Post, der Nachwuchs oder die Baustelle um die Ecke – erschweren ein angenehmes Miteinander. Vereinbarte Termine nicht pünktlich starten, weil es ja „nur“ remote ist, irritiert die andere Person und sorgt für Unmut.

Das bedeutet: Aufmerksam bleiben und genau überlegen, was Sie für welchen Termin benötigen. Denn mit der passenden Einstellung und Ausstattung werden auch virtuelle Meetings zum Erfolg.

Remote Kommunikation funktioniert

Klappt? Natürlich, nichts kann (besonders im Privaten) persönliche Kontakte ersetzen. Aber auch via Telefon, Chat oder Videotelefonie bleiben Kontakte erhalten, Informationen wandern zum nächsten Empfänger und Ideen werden zu Taten. Was im ersten Moment sicher ungewohnt war, hat sich bewährt – und das, indem Sie es einfach getan haben: Sie haben angefangen, remote zu kommunizieren.

PS:

Kommunikation ist also wesentlich. Gute Kommunikation wesentlich besser.

Digitale Lösungen können gerade im beruflichen und im regulierten Umfeld Vieles erleichtern. Was, erklären wir Ihnen gerne. Das Team der Digitalen Transformationsberatung freut sich auf Sie!

Der Autor

Kein Komma zu viel, kein Satzzeichen zu wenig: Katharina Keil schafft es, eigentlich komplexe Themen auf einfache und verständliche Sätze herunterzubrechen. Ihre Texte enthalten alles, was man sich von einer guten Content Marketing Managerin wünscht: Spannende Geschichten, gespickt mit dem nötigen Fachwissen, ansprechende Beispiele und Metaphern sowie vor allem eins: Mehrwert für den Leser. 

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