Nachhaltiges Handeln

Nachhaltigkeit – ein Beitrag, der zum Nachdenken anregt

Was halten Sie vom Wort „Nachhaltigkeit“? Die einen brennen weiterhin für den Begriff. Andere empfinden ihn mittlerweile als abgenutzt. Doch unabhängig von der Bezeichnung steht das Thema im Mittelpunkt. Aber: Was ist Nachhaltigkeit überhaupt? Welche Trends gibt es? Wie macht sich die Thematik in der Softwarewelt bemerkbar? Und geht YAVEON auch einen nachhaltigen Weg?

Inhalte

    Nachhaltigkeit – eine Definition

    Wir benutzen das Wort häufig, aber haben Sie es schonmal hinterfragt? Der Begriff der Nachhaltigkeit kann aus zwei Perspektiven betrachtet werden: Auf der einen Seite meint er eine Wirkung, die über einen längeren Zeitraum hinweg anhält. Auf der anderen Seite ist das Prinzip gemeint, nicht mehr zu verbrauchen, als nachfolgen kann. (Quelle: duden.de) Praktisch bedeutet das beispielsweise: Es dürfen nur so viele Bäume gefällt werden, wie im entsprechenden Zeitraum nachwachsen können.

    Auf das alltägliche Leben bezogen lässt sich daraus folgende Handlungsweise ableiten: Handeln wir so, dass unser Tun dauerhaft eine (positive) Wirkung erzielt und dabei nicht mehr Ressourcen benötigt, als vorhanden sind, handeln wir nachhaltig.

    Das Nachhaltigkeitsdreieck

    Beispiele für Nachhaltigkeit, nachhaltiges Handeln oder Bereiche, in denen das Thema eine Rolle spielt, aufzuzählen, würde in die Unendlichkeit führen. Eine gute Orientierung, in welche Komponenten sich Nachhaltigkeit aufgliedert, liefert das Nachhaltigkeitsmodell.

    Ihm zufolge gibt es drei Arten von Nachhaltigkeit:

    • Ökologische Nachhaltigkeit meint, beim Handeln den Erhalt der Natur im Auge zu behalten.
    • Ökonomische Nachhaltigkeit meint langfristig erfolgreiches Wirtschaften, um dauerhaft im Markt bestehen zu können.
    • Soziale Nachhaltigkeit meint die Verantwortung, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Menschen im Blick zu behalten

    Quelle: Hauff, V.: Unsere gemeinsame Zukunft. Weltkommission für Umwelt und Entwicklung. Eggenkamp, Greven (1987)

    Besonders betroffene Branchen: Kosmetik und Lebensmittel

    Zwei Branchen, in denen Nachhaltigkeit nicht nur von den Unternehmen angestrebt, sondern auch von den Konsumenten vermehrt gefordert wird, sind die Kosmetik- und die Lebensmittelindustrie.

    Für beide Branchen bedeutet das hauptsächlich:

    • Biologische, vegane Inhaltsstoffe
    • Verzicht auf Tierversuche
    • Faire Arbeitsbedingungen
    • Möglichst abbaubare Verpackungen mit wenig Plastik
    • Produktion mit möglichst geringer Umweltbelastung
    • Fokus auf regionale, biologische, vegetarische oder vegane Lebensmittel
    • Tierwohlkennzeichnung

    Doch nicht nur die Unternehmen, auch die Verbraucher werden aufgerufen, nachhaltig zu handeln: Es gilt, Lebensmittel wertzuschätzen und zu verbrauchen, statt massenhaft wegzuwerfen und auch Kosmetikprodukte vollständig zu nutzen. Ein gutes Beispiel dafür ist Gemüse: Ist eine Karotte nicht kerzengerade, greifen wir zu einer anderen. Warum eigentlich? Nur weil sie eine kleine Kurve hat, schmeckt sie schließlich genauso gut. Einige Initiativen haben es sich zur Aufgabe gemacht, genau solche Obst- und Gemüsestücke zu verkaufen.

    Der Vorteil, Lebensmittel und Kosmetika mehr wertzuschätzen, wiegt gleich doppelt: Neben nachhaltigem Verhalten schonen Konsumenten so auch den Geldbeutel.

    Tipps für mehr Nachhaltigkeit

    Wir alle kennen das Prinzip der Nachhaltigkeit und versuchen, uns möglichst gut daran zu orientieren. Doch sind wir mal ehrlich: Im Alltag gelingt das nicht immer. Folgendes Szenario: Sie stehen nach einem langen Arbeitstag im Supermarkt an der Kasse und bemerken, dass Sie Ihre Einkaufstasche im Büro vergessen haben. Nun gibt es drei Möglichkeiten:

    1

    Sie legen die ausgewählten Lebensmittel zurück und verzichten auf Ihr Abendessen.

    2

    Sie transportieren Ihre Güter einzeln nach Hause, was ab einer gewissen Menge schwierig wird.

    3

    Sie greifen zur Tüte unter dem Kassenband.

    Welche Wahl würden Sie treffen? Die Wahrscheinlichkeit, dass es Nummer Drei wird, ist recht hoch. Sünde? Wohl nicht, denn es handelt sich um eine Ausnahme. Wichtig ist, das Bewusstsein zu stärken – wenn jeder von uns einen kleinen Schritt tut, gewinnen wir sehr viel. Denn eine einzelne Tüte (ob aus Plastik oder Papier) rettet sicher nicht den gesamten Nachhaltigkeitsgedanken. Hochgerechnet auf alle deutschen Bundesbürger, die nur zwei Mal in der Woche einkaufen gehen, bzw. auf jeden Ihrer Einkäufe, kommt da jedoch eine ganze Menge zusammen. Wenn nun noch jede der zusätzlich erworbenen Tüten mehrfach verwendet wird, bekommt sogar der eigentlich wenig nachhaltige Kauf einer Tüte einen nachhaltigen Effekt.

    Nachhaltige Software

    Zugegeben, was Nachhaltigkeit betrifft, hat Software einen riesigen Vorteil: Sie benötigt keinerlei physische Ressourcen. Weil aber auch die beste Software ohne geeignete Hardware nutzlos ist, geht es um das Zusammenspiel der beiden Komponenten. Auf der einen Seite macht es aus der nachhaltigen Brille Sinn, Software zu entwickeln und zu nutzen, da sie nicht nur auf einem Gerät, sondern auch mehreren PCs laufen kann. Möglich wird das dank browserbasierter Nutzung oder Apps sowie Zugangsdaten.

    Das beste Beispiel sind Smartphones: Mussten Sie früher jedes Handy neu einrichten und Telefonnummern aufwändig übertragen, wählen Sie sich heute mit Ihrer ID über das neue Gerät ein. Aus der Cloud zieht sich das smarte Telefon Ihre Daten und Sie sind in Windeseile einsatzbereit. Das ist aus zeitlicher Sicht sehr nachhaltig, denn der Aufwand wird deutlich reduziert – Sie sparen Ressourcen.

    Je nach Bezugsquelle stellt auch Strom eine Herausforderung für den Nachhaltigkeitsgedanken dar. Weil Software aber ohne Hardware nicht funktioniert und Hardware nun mal Strom benötigt, sollte man kritisch hinterfragen: Müssen es wirklich drei große Bildschirme sein oder reichen auch zwei oder einer?

    Updatefähig

    Ein weiterer Vorteil: Software ist meist so ausgelegt, dass trotz Update kein neues Gerät notwendig ist. Bleiben wir beim Beispiel Smartphone wissen Sie selbst, wie oft das Gerät ein Softwareupdate anbietet. Kaufen Sie deshalb ein neues Gerät? Natürlich nicht – Update laden und es kann weitergehen.

    Software kann jedoch in einem weiteren Sinne nachhaltig sein: mit Blick auf den Nutzen. Denn eine gute Lösung erleichtert Ihre Arbeit nicht nur heute, sondern auch morgen und übermorgen. Auch in diesem Sinne schont sie die Ressourcen: Statt ständig neue Lösungen kennenlernen zu müssen, arbeiten Sie dauerhaft mit einem System, das Sie problemlos beherrschen.

    Mehr Schein als Sein? Kritische Stimmen

    Wenn es um Nachhaltigkeit geht, gibt es mit dem Blick auf Software jedoch auch kritische Stimmen. Gerade, weil sie an Geräte gebunden ist, neigen Nutzer zu vorschnellem Handeln bzw. werden teils dazu gezwungen. Erinnern Sie sich an die guten alten Handys von früher? Nach einigen Jahren begann der Akku zu schwächeln. Kein Problem, denn Sie konnten die Abdeckung ab-, den Akku raus- und einen neuen in Betrieb nehmen. Handy einschalten, PIN eingeben, fertig. Viele Hersteller erschweren diesen Vorgang heute erheblich. Statt den Akku unkompliziert wechseln zu können, ist eine Überarbeitung beim Reparaturservice nötig und die ist kostspielig. Da reizt es, einfach gleich das neue Gerät zu kaufen.

    Der Apell hier geht an uns alle: Muss es wirklich immer das neueste und schickste Modell sein? Oder komme ich mit meinem gewohnten, geliebten und viel genutzten Gerät mit einer kleinen Reparatur nicht doch noch zurecht?

    Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen

    Wie schon gesagt: Wenn jeder von uns ein kleines bisschen nachhaltiger handelt, kommt viel zusammen. Daran haben auch wir bei YAVEON uns ein Beispiel genommen: Um Umwelt und Co. einen kleinen Gefallen zu tun, bieten wir nun in der Unternehmensflotte auch E-Autos an. Der Nutzen zeigt sich gleich doppelt: Auf der einen Seite wird der CO2-Ausstoß durch Abgase reduziert, auf der anderen Seite freuen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die „neue Mobilität“. Eine Win-Win-Situation also.

    FAZIT

    Nachhaltigkeit poralisiert

    Nachhaltigkeit ist ein Thema, das polarisiert. Viele schreiben es sich auf die Fahne – teils vordergründig, teils ehrlich. Es gibt zahlreiche Bereiche, in denen das Thema eine große Rolle spielt und mit Blick auf unsere Zukunft wird es uns auch sicherlich erhalten bleiben. Handeln Sie schon nachhaltig? Und wenn ja, wie äußert sich Ihr Verhalten?

    Lassen Sie uns gemeinsam darüber nachdenken, wie wir unser eigenes Leben – beruflich wie privat – ein wenig nachhaltiger gestalten können. Denn davon profitieren letztendlich alle: die Umwelt, die Ökonomie und die Gesellschaft.

    Warum Yaveon?

    Immer auf Augenhöhe und gemeinsam mit Ihnen

    8 Standorte, über 350 Kunden, rund 170 Mitarbeiter. Mit unserer jahrelangen Erfahrung haben wir uns auf die Fahne geschrieben: maximale Qualität für zufriedene Kunden.

    Weitere aktuelle Neuigkeiten

    Warum Low-Code Ihre Software ergänzen wird 

    Was ist eigentlich Low-Code-Software, welche Vorteile ergeben sich und wie sieht die Praxis aus? Das alles lesen Sie im Low-Code-Guide.

    Mit diesen vier Tipps verabschieden Sie sich aus dem Winterschlaf

    Die Vögel zwitschern, die Natur erwacht: Es ist Frühling. Mit unseren vier Tipps verabschieden Sie sich endgültig aus dem Winterschlaf.

    Kaufen oder mieten? Workplace as a Service im Vergleich

    Hardware kaufen oder auf Workplace-as-a-Service-Angebote zurückgreifen? – Workplace as a Service im Vergleich.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    © 2021 - YAVEON | All rights reserved

    Nach oben