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Frauen in der IT? Wir räumen mit Vorurteilen auf!

Viele machen große Augen, wenn sie hören, dass die Freundin, Schwester oder Tochter beruflich in Richtung IT-Welt strebt. Warum eigentlich? Ist am Vorurteil „IT ist eine reine Männerdomäne“ wirklich etwas dran – oder wie lässt sich mit diesem Vorurteil aufräumen?

Inhalte
    Frau arbeitet am Laptop

    Gleichberechtigung

    Das Thema Gleichberechtigung bewegt unsere heutige Gesellschaft wie nie zuvor. Die klassische Rollenverteilung von der Frau, die den Haushalt führt, und dem Mann, der die Familie versorgt, ist längst hinfällig. Was nicht heißen soll, dass diese Art der „Arbeitsteilung“ nicht die passende sein kann – viele Familien entscheiden sich auch heute noch ganz bewusst für dieses Modell. Genau da liegt der Unterschied: Sie entscheiden sich bewusst dafür und nicht, weil es gesellschaftliche Normen vorschreiben. Dennoch gibt es Vorurteile, die sich hartnäckig halten, insbesondere, wenn es um die Wahl der Branche geht: Es liegt nahe, dass sich Frauen eher für soziale Berufe, Männer hingegen für Technisches entscheiden. Ist das wirklich sinnvoll?

    Bewusste Entscheidungen treffen

    Auf diese Frage gibt es keine richtige Antwort. Die Wahl, welcher Beruf einem liegt, sollte jeder Mensch für sich selbst treffen dürfen. Vielleicht sind es letztendlich wirklich mehr Frauen, die sich für das Lehramt und gegen die Informatik entscheiden, aber auch hier spielt das Wort „bewusst“ eine Rolle. Wichtig ist, dass die Entscheidung aus freien Stücken gefällt werden kann und sich die Frau nicht gegen Informatik entscheidet, weil sie eine Frau ist. Offenes Denken und das Überwinden von längst überholten Ansichten sind das A und O – manchmal aber gar nicht so einfach.

    Spannend und zukunftssicher

    Die IT-Welt ist spannend. Warum? Sie bleibt nicht stehen, sondern verändert sich immer und immer wieder und ist auch aus dem Privatleben kaum mehr wegzudenken. Außerdem ist es absolut faszinierend zu sehen, wie Software das Arbeitsleben von Unternehmen grundlegend verändern kann. Anders gesagt: Wer Freude an Neuem, an echten Mehrwerten und spannenden Projekten hat, ist in der IT genau richtig – denn all diese Vorteile lassen sich auch im Beruf leben. Nicht erst die letzten Jahre haben außerdem gezeigt: Die Software-Branche ist zukunftssicher. Warum die eigene Karriere also nicht in dieser Branche aufbauen? Ein Grund könnte sein: „Die IT-Welt ist und bleibt ein reine Männerdomäne. Da bin ich ja eine von wenigen Frauen im ganzen Unternehmen.“ Dazu können wir nur sagen:

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    Kann sein, muss es aber nicht.

    Wie viele andere Branchen auch, ist die IT-Welt im Wandel. Viele Unternehmen treffen Personalentscheidungen ganz bewusst mit dem Gedanken, Frauen in der Branche zu fördern. Doch in vielen Fällen ergibt es sich von ganz allein, dass der Anteil weiblicher Mitarbeiterinnen steigt. Die Gründe sind einfach und wurden schon genannt: Die Branche ist spannend und zukunftssicher.

    Selbst wenn es so ist: Na und?

    Nun stellen wir uns vor, dass Frauen in einem Unternehmen tatsächlich unterrepräsentiert sind und fragen uns: Was macht das schon? Sicher, häufig arbeiten Männer und Frauen unterschiedlich. Aber es sind meistens genau diese Unterschiede, die das perfekte Ergebnis erzielen. Am besten kooperieren Teams, die sich aus unterschiedlichen „Gruppen“ zusammensetzen: Berufseinsteiger und erfahrene Kollegen, männlich, weiblich oder divers, Blickwinkel aus unterschiedlichen Fachbereichen. Außerdem: Eine Frau macht immer den Anfang und Stück für Stück werden so aus einer Handvoll Frauen im Unternehmen viele mehr.

    Quereinstieg? Natürlich.

    Unterschiedliche Fachbereiche ist ein gutes Stichwort, denn auch das nerdigste IT-Unternehmen besteht nicht nur aus Entwicklern. Finanzbuchhaltung, Vertrieb, Marketing, Personalabteilung … Es gibt mehr als genug Abteilungen, die ohne die typische Programmierarbeit auskommen und dennoch die spannenden Punkte des IT-Alltags mit sich bringen. Dafür ist keine Ausbildung zum IT-Systemadministrator oder ein abgeschlossenes Informatikstudium nötig. Es genügt eine Affinität für technische Themen. Auch das kann im ersten Moment abschreckend klingen – soll es aber nicht. Denn ein gutes Unternehmen macht nicht aus, dass dort Personen arbeiten, die ihre eigene Suppe kochen, sondern die helfen und erklären. Wer Kolleginnen und Kollegen um sich hat, die Fragen beantworten und den Einstieg erleichtern, wird sich auch als „Quereinsteiger“ in der IT-Welt zurechtfinden. Denn gerade in den „anderen“ Abteilungen – neben Entwicklung und Co. – ist ein gewisses Branchen-Know-how natürlich gefragt. Man muss allerdings kein gelernter Profi sein.

    IT-Hexagon

    Frauen in der YAVEON Welt

    Ein gutes Beispiel dafür stellt YAVEON dar. Stand heute haben wir eine Frauenquote von 28,24 Prozent – Tendenz steigend. Abteilungen wie Finanzbuchhaltung und Marketing sind von Frauen geprägt, aber auch in den „typischen IT-Abteilungen“ finden sich weibliche Mitarbeiterinnen, die ihren Job gerne machen. Quereinsteiger? Möglich. Natürlich braucht jeder, der bei uns arbeitet, die passende Qualifikation für seinen Beruf – es sind aber auch zahlreiche Quereinsteiger dabei. Solange die nötigen Kenntnisse gegeben sind, liegt der Fokus auf der Frage: Ist die Person für die zu besetzende Stelle die passende?

    Karrieresprung in die IT-Welt

    Aus eigener Erfahrung können wir sagen: Auch Fremdsprachenkorrespondenten, Naturwissenschaftler und solche, die „irgendwas mit Medien“ studiert haben, können es schaffen, in kurzer Zeit einen guten Einblick in Softwarethemen zu erhalten.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Der Blick auf eine Karriere in der IT-Welt lohnt sich für jedermann und jederfrau!

    Genug über Frauen in der IT geschrieben – was sagen unsere Kolleginnen selbst?

    Andrea Schlauersbach:

    „Wir sollten die Frauenquote in IT-Unternehmen erhöhen! Die Welt ist eine große Bühne und man sollte sich überlegen, welche Rolle man dort spielen möchte. Ich möchte gerne als Frau in der IT Vorbild sein, vor allem für junge Mütter mit kleinen Kindern. Ich bin ein gutes Beispiel, da unsere Zwillinge gerade mal 4 Jahre jung waren, als ich in der IT-Branche angefangen habe. Mittlerweile sind sie erwachsen und ich 2022 seit 15 Jahren in der IT-Branche tätig. In der eigenen Familie gibt es diese Vorbildfunktion: Meine Tochter hat sich für ein duales Studium für „Digitales Verwaltungsmanagement“ entschieden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeiten, finanzielle Sicherheit (IT-Branche ist schon immer zukunftsträchtig) und Homeoffice aber gleichzeitig Messeauftritte, Kundentage, Kundenbesuche und Events schafft Begeisterung für die IT-Branche. Vielleicht muss man etwas Mut haben, sich etwas zu trauen. Außerdem sind auch eine gewisse Neugierde, großes Interesse und ein gutes Gespür für neue Trends gefragt, um stets auf dem neusten Stand zu bleiben. Kaum eine (andere) Branche bewegt sich so rasant wie die IT! Um Frauen mehr für die männerdominierte IT-Branche zu motivieren, brauchen wir vor allem eines: weibliche Vorbilder, die uns zeigen, IT kann auch für uns Frauen interessant sein – auch ganz ohne Programmierkenntnisse. Weibliche Fachkräfte in die Außendarstellung mit einzubeziehen, bewährt sich mit Sicherheit als wertvolle Methode, um IT-interessierte Frauen anzuziehen, die sich nicht in die Männerdomäne IT trauen.“

    Blogautorin Sandra Staudigel

    Sandra Staudigel:

    “Das verbreitete IT´ler Klischee von Einzelgängern in dunklen Kellerräumen hat längst ausgedient. IT´ler gestalten gemeinsam die Zukunft mit und haben die Chance, positive Veränderungen auf der Welt durchzuführen. Hierbei können wir auf eine fast unendliche Anzahl an Möglichkeiten blicken, welche uns die IT-Branche bietet. Möchten wir selbst etwas entwickeln oder lieber diese Entwicklungen testen? Möchten wir im Bereich Energieversorgung oder doch in der Unternehmensberatung tätig sein? Egal welches Geschlecht, egal welcher IT-Beruf und auch ganz ohne Kellerraum haben wir die Chance, einen effizienten Beitrag zu leisten. Dies ist die Arbeitsumgebung, in der ich meine Kompetenzen einsetzen und erweitern möchte.”

    Autor

    Kein Komma zu viel, kein Satzzeichen zu wenig: Katharina Miller schafft es, eigentlich komplexe Themen auf einfache und verständliche Sätze herunterzubrechen. Ihre Texte enthalten alles, was man sich von einer guten Content Marketing Managerin wünscht: Spannende Geschichten, gespickt mit dem nötigen Fachwissen, ansprechende Beispiele und Metaphern sowie vor allem eins: Mehrwert für den Leser. 

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